Tag 1 — Grundlagen & Konfliktanalyse
Am ersten Tag setzten sich die Teilnehmenden mit den theoretischen Grundlagen von Verhandlungsführung und Mediation auseinander, lernten psychologische Kommunikationsmethoden kennen und erhielten eine Einführung in die zentralen Prinzipien der ADR (Alternative Dispute Resolution).
Die Analyse praktischer Fälle mithilfe der PASTENO-Methode stärkte die Verbindung zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. Durch interaktive Übungen ermittelten die Teilnehmenden zudem ihre individuellen Verhandlungsstile und bereiteten ihre Rollen für die Simulation am zweiten Tag vor.
Tag 2 — Multiparteien-Verhandlungssimulation
Am zweiten Tag entwickelten die Gruppen ihre Strategien, definierten Ziele und nutzten wichtige Konzepte wie BATNA und ZOPA für ihre Vorbereitung.
Es folgte eine Phase der „Corridor Diplomacy“, in der mögliche Interessen, Koalitionen und Lösungsansätze ausgelotet wurden.
Drei thematische Arbeitsgruppen bearbeiteten folgende Bereiche:
• Sicherheit & Deeskalation
• Wirtschaftliche Entwicklung & Kooperation im Bereich erneuerbarer Energien
• Menschenrechte & humanitäre Fragen
Den Abschluss bildete eine Plenarsimulation, in der ein Entwurf für ein gemeinsames Communiqué erarbeitet wurde, das Grundprinzipien und Mechanismen für zukünftige Dialogprozesse zusammenfasst.