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Diskussion
Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft im Umweltschutz

Am 30. März 2026 fand in Murun, Provinz Khuvsgul, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Stärkung der Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Umweltorganisationen und staatlichen Institutionen, Sicherstellung der Umsetzung von Gesetzen sowie Verbesserung und Erweiterung des rechtlichen Rahmens“ erfolgreich statt.

Die Veranstaltung wurde vom Mongolischen Umwelt-Zivilrat (MECC) sowie dessen Regionalrat in der Provinz Khuvsgul mit Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung organisiert. Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung der Provinz Khuvsgul, der Umwelt- und Klimaschutzbehörde, der Umweltpolizei, der Verwaltung von Murun sowie weiterer relevanter Institutionen nahmen teil.
Ziel der Veranstaltung war es, das gegenseitige Verständnis sowie die Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und staatlichen Einrichtungen im Bereich des Umweltschutzes im rechtlichen Rahmen zu verbessern und ein nachhaltiges Kooperationsmodell zu etablieren.
Im Rahmen der Eröffnung richteten Vertreter der Provinzverwaltung von Khuvsgul, des Mongolischen Umwelt-Zivilrats sowie der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei Grußworte an die Teilnehmenden und betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit.

 

Im Verlauf der Veranstaltung wurden politische Maßnahmen, Aktivitäten, lokale Erfahrungen sowie Ansätze zur Stärkung der Bürgerbeteiligung im Umweltschutz vorgestellt.

Dabei wurden unter anderem folgende Themen behandelt:
• Aktivitäten und Ergebnisse des Mongolischen Umwelt-Zivilrats 
• Management natürlicher Ressourcen und Wildtiermanagement in der Provinz Khuvsgul 
• Erfahrungen und Ergebnisse regionaler Zweigstellen 
• Gute Praxisbeispiele und Bürgerbeteiligung im Umweltschutz 
• Aktuelle Umweltprobleme und zukünftige Zielsetzungen auf lokaler Ebene 
• Rolle von Gemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen 
• Konkrete Initiativen wie Abfallmanagement, Weidekapazität und Datensysteme 
Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmenden offen über mögliche zukünftige gemeinsame Aktivitäten und tauschten sich über die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft im Umweltschutz aus.

Memorandum of Understanding

Zum Abschluss der Veranstaltung unterzeichneten die beteiligten Parteien eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) und verabschiedeten einen gemeinsamen Aktionsplan, was einen wichtigen Schritt zur Stärkung der praktischen Zusammenarbeit darstellt.
Die Veranstaltung leistete einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Akteure im Umweltschutz, zur Verbesserung der Umsetzung von Umweltgesetzen sowie zur Etablierung effektiver Kooperationsmechanismen auf lokaler Ebene.