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Event
„Saubere Umwelt – Umweltfreundliches Verhalten – Nachhaltige Lösung“ in der Provinz Govi-Altai

In einer Zeit, in der die Auswirkungen des Klimawandels immer deutlicher spürbar werden, gewinnt die Bildung für nachhaltige Entwicklung zunehmend an Bedeutung. Sie befähigt junge Menschen, das Zusammenspiel zwischen menschlichem Handeln und der Umwelt zu verstehen. Durch dieses Wissen können Jugendliche nachhaltige Entscheidungen treffen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen fördern. Damit tragen sie aktiv zu einem Wandel hin zu einer grüneren und gesünderen Zukunft bei.

Zum 12. Mal wurde die Konferenz der Eco Clubmitglieder und der Viehzüchtergenossenschaft aus den Provinzen in der Pufferzone Great Gobi A abgehalten. Dieses Jahr fand sie im Altai-Sum der Provinz Gobi-Altai statt, unter dem Motto „Saubere Umwelt – Umweltfreundliches Verhalten – Nachhaltige Lösung“. 
Organisiert wurde das Event von der Great Gobi A Schutzgebietsverwaltung und Luujin NRO, in Zusammenarbeit mit der Bürgerversammlung des Altai-Sums, der Stadtverwaltung und der örtlichen Grundschule.

 

Mehr als 100 Teilnehmer aus den 7 Sums, der Provinzen Bayankhongor und Gobi-Altai - darunter Vertreter der Viehzüchtergenossenschaften und Eco Clubsmitglieder - nahmen an den Konferenzen teil. Die Hanns-Seidel-Stiftung trug maßgeblich zur Durchführung der mehrtägigen Schulungen bei und wirkte aktiv bei den Veranstaltungen mit.

Das Ziel des Events war es, einerseits das Umweltbewusstsein der örtlichen Bürger und junge Menschen zu fördern und andererseits sie bei der Mülltrennung zu schulen. Des Weiteren sollten die Teilnehmer durch das Programm motiviert werden, sich aktiv an der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen zu beteiligen. Die Organisatoren hoffen, dass die Jugendlichen als Multiplikatoren für umweltbewusstes Handeln in ihren Gemeinschaften mitwirken. Fachexperten und Umweltaktivisten teilten ihre Expertise und ihre Erfahrungen.

 

 

Ein besonderer Höhepunkt der Konferenz war die Schulungsreihe „Ein Tag eines Rangers“. Hierbei erhielten die Teilnehmer wertvolle Einblicke in verschiedene Aspekte der Umwelt und des Naturschutzes. Die Themen waren breit gefächert und reichte somit von der Erhaltung der heimischen Natur der Großen Gobi über den Klimawandel bis hin zu den Kinderrechten im digitalen Zeitalter.

Im Folgenden werden überblicksartig die Workshop Themen und die Leiter dargestellt.

  1. „Wunder der Altaigebirge und der Gobi“ – Vertretung der Altai Sum
  2.  „Ambrella species der Altai“ – Frau Bolor.R, Projektmanagerin der Luujin NRO
  3. „Das Wetter, Landschaft und seltenarten im Schutzgebiet Great Gobi A“ – Forschungsergebnisse H. Arunbuyan
  4. „Ein Tag eines Rangers“ – Great Gobi A Schutzgebietsverwaltung
  5. „Werte vom Umweltschutz“ – Frau Tsetsegmaa, örtliche Projektkoordinatorin des ENSURE Projekts  
  6. „Überlegungen zum Klimawandel“ – Buyanjargal, Expertin des Departments für Umwelt und Klimawandel der Gobi-Altai Provinz
  7. „Lerne die Bäume kennen“ – Sunjidmaa, Direktorin der Umweltbildungszentrum der NUM, in Vertretung der HSS Mongolei
  8. „Kinderrechte im digitalen Zeitalter“ – B.Unenbayar, Projektmanagerin der Hanns-Seidel-Stiftung
  9. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ – Ulziijargal von Ungu nem NRO

Die Konferenz hat nicht nur das Wissen der Teilnehmer erweitert, sondern auch die Bedeutung von nachhaltigen Praktiken unterstrichen. Sie zeigte, dass der aktive Schutz der Umwelt eine gemeinsame Verantwortung ist, die nur durch Bildung, Kooperation und praktische Lösungen erreicht werden kann.

Die Organisatoren hoffen, dass durch die gestärkte Zusammenarbeit zwischen den Sums und die Beteiligung von Jugendlichen der Weg zu einer nachhaltigeren und umweltbewussteren Gesellschaft weiter geebnet wird.