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Event
Perspektiven aus Nordoasien: Erwartungen an Trumps Rückkehr ins Weiße Haus

Am 20. Januar 2025 wurde Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt, was eine neue Dynamik in den globalen Beziehungen einleitete. Dieser Wandel hat bereits Spannungen und Herausforderungen hervorgerufen und einige zu Spekulationen über einen möglichen Wendepunkt in der internationalen Diplomatie veranlasst.

Die Moderation des Abends übernahm Veronika Eichinger, Leiterin der Abteilung für Nordost- und Zentralasien im Institut für Internationale Beziehungen.

Die Moderation des Abends übernahm Veronika Eichinger, Leiterin der Abteilung für Nordost- und Zentralasien im Institut für Internationale Beziehungen.

Die globalen Medienreaktionen waren vielfältig und spiegelten unterschiedliche Grade an Erwartung und Besorgnis wider. Auch die Länder, in denen die HSS sich für Frieden, Demokratie und Entwicklung engagiert, sind betroffen. Um die Perspektiven aus Nordostasien zu beleuchten, veranstaltete das Institut für Internationale Beziehungen der Hanns-Seidel-Stiftung am 27. Februar die Veranstaltung „Perspektivenwechsel“. Vertreter der HSS-Büros in China (Peking und Zhejiang), Korea und der Mongolei kamen zusammen, um die Auswirkungen der amerikanischen Wahlen auf ihre jeweiligen Regionen zu diskutieren.

Eröffnung der Veranstaltung durch Dr. Susanne Luther, Leiterin des Instituts für Internationale Beziehungen der Hanns-Seidel-Stiftung in München.

Eröffnung der Veranstaltung durch Dr. Susanne Luther, Leiterin des Instituts für Internationale Beziehungen der Hanns-Seidel-Stiftung in München.

Der Abend begann mit einer Einführung von Dr. Susanne Luther, Leiterin des Instituts für Internationale Beziehungen der Hanns-Seidel-Stiftung in München, die die Bedeutung des Verständnisses regionaler Standpunkte in einer sich schnell entwickelnden geopolitischen Landschaft hervorhob. Veronika Eichinger, Leiterin der Abteilung für Nordost- und Zentralasien im Institut für Internationale Beziehungen, moderierte die Veranstaltung und sorgte für eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Präsentation von Dr. Bernhard Seliger, HSS Korea, mit Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf die koreanische Halbinsel, insbesondere auf die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA sowie zwischen Nordkorea und Russland.

Präsentation von Dr. Bernhard Seliger, HSS Korea, mit Schwerpunkt auf den Auswirkungen auf die koreanische Halbinsel, insbesondere auf die Beziehungen zwischen Südkorea und den USA sowie zwischen Nordkorea und Russland.

Dr. Bernhard Seliger von der HSS Korea gab Einblicke in die koreanische Halbinsel und konzentrierte sich auf die komplexen Dynamiken der Beziehungen zwischen Südkorea und den USA sowie zwischen Nordkorea und Russland. Er wies darauf hin, dass es zwar Hoffnungen auf eine erneuerte Diplomatie mit Nordkorea gibt, aber auch Bedenken hinsichtlich des entschiedenen diplomatischen Stils des US-Präsidenten und der potenziellen Erhöhung der Zölle auf koreanische Waren, was für die handelsorientierte Wirtschaft Südkoreas eine erhebliche Herausforderung darstellt.

Wie sieht die Mongolei Präsident Trump? Präsentation von Felix Glenk, HSS Mongolei, mit Schwerpunkt auf dem Rückzug der USAID-Entwicklungshilfe. Kernfrage: Wer füllt das Vakuum, das die USA in der Mongolei hinterlassen? China? Europa? Russland?

Wie sieht die Mongolei Präsident Trump? Präsentation von Felix Glenk, HSS Mongolei, mit Schwerpunkt auf dem Rückzug der USAID-Entwicklungshilfe. Kernfrage: Wer füllt das Vakuum, das die USA in der Mongolei hinterlassen? China? Europa? Russland?

Felix Glenk von der HSS Mongolei präsentierte anschließend die mongolische Perspektive auf die zweite Amtszeit von Präsident Trump. Er hob den Rückzug der USAID-Entwicklungshilfe als Hauptanliegen hervor und warf die Frage auf, wer das entstehende Vakuum in der Mongolei füllen wird. China? Europa? Russland?

China ist ein wichtiger Gegenpart der USA in der diplomatischen Welt – Debora Tydecks-Zhou von HSS China erläutert, wie China die zweite Präsidentschaft von Trump angeht.

China ist ein wichtiger Gegenpart der USA in der diplomatischen Welt – Debora Tydecks-Zhou von HSS China erläutert, wie China die zweite Präsidentschaft von Trump angeht.

Debora Tydecks-Zhou von der HSS China erörterte Chinas Herangehensweise an die zweite Trump-Präsidentschaft und betonte dessen entscheidende Rolle als diplomatischer Gegenpart zu den USA. Sie wies darauf hin, dass trotz der Wahrnehmung Chinas als monolithischer Staat eine lebendige Social-Media-Landschaft mit unterschiedlichen Meinungen zu Donald Trump existiert. Dominik Sprenger von der HSS Zhejiang ging näher darauf ein und erklärte, wie verschiedene Segmente der chinesischen Gesellschaft den US-Präsidenten wahrnehmen.

Obwohl China oft als monolithischer Staat wahrgenommen wird, gibt es eine lebendige Social-Media-Szene mit unterschiedlichen Meinungen zu Donald Trump, wie Dominik Sprenger von HSS Zhejiang erläutert.

Obwohl China oft als monolithischer Staat wahrgenommen wird, gibt es eine lebendige Social-Media-Szene mit unterschiedlichen Meinungen zu Donald Trump, wie Dominik Sprenger von HSS Zhejiang erläutert.

Die Veranstaltung schloss mit einer lebhaften Diskussion mit dem Publikum. Die Fragen drehten sich um die Rolle Europas in der Region, die Bedeutung der Entwicklungshilfe für Länder wie die Mongolei und die Möglichkeiten des akademischen Austauschs durch Stipendien sowie die Auswirkungen eines Stopps solcher Angebote durch die USA auf die akademische Mobilität.

Der Workshop bot eine wertvolle Plattform für den Austausch von Perspektiven und die Förderung eines tieferen Verständnisses der komplexen geopolitischen Landschaft in Nordostasien.