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Nationales Stipendium
Nyamdavaa Khishignemekh ist die aktuelle Forschungsstipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung

Sie ist eine engagierte junge Forscherin und Fachkraft, die aktiv daran arbeitet, die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Geschlechtergerechtigkeit sowie Frieden und Sicherheit auf politischer Ebene zu stärken.

Ausbildung

N. Khishignemekh absolvierte ihr Bachelorstudium in Betriebswirtschaft und Marketingmanagement an der Business School der Nationalen Universität der Mongolei. Ihre Abschlussarbeit zum Thema „Der Einfluss von ChatGPT auf die Nutzererfahrung“ verteidigte sie erfolgreich.

Zudem nahm sie an einem Austauschprogramm an der Tokyo University of Foreign Studies in Japan teil und absolvierte professionelle Sprachkurse in Englisch und Japanisch.

Berufserfahrung und gesellschaftliches Engagement

Derzeit ist sie Generalsekretärin der United Nations Association of Mongolia. In Zusammenarbeit mit UN Women setzte sie das Programm „Women, Peace and Security – Empowering Voices“ um und trug maßgeblich zur Stärkung der Kapazitäten von zivilgesellschaftlichen Organisationen bei. Infolgedessen wurde in der Mongolei ein Zusammenschluss von NGOs im Bereich Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) gegründet.

Darüber hinaus koordinierte sie das Jugendbotschafterprogramm der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) und engagierte sich aktiv für die Förderung von Wissen, Beteiligung und Führung junger Menschen im Kampf gegen Klimawandel und Bodendegradation.

Mit der Initiative „Digitale Sicherheit für Frauen“ leistete sie einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung und Stärkung von Frauen im Umgang mit technologiegestützter geschlechtsspezifischer Gewalt (TFGBV), Gleichstellung sowie Sicherheit im digitalen Raum.

Forschungsschwerpunkt

Im Rahmen des Forschungsstipendiums der Hanns-Seidel-Stiftung führt N. Khishignemekh eine einjährige Studie zum Thema:

„Integration eines geschlechtersensiblen Ansatzes zum Klimawandel in den Nationalen Aktionsplan der Mongolei zu Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) auf Grundlage der politischen Erfahrungen Deutschlands“ durch.

Ziele der Studie sind unter anderem:

  1. Die unterschiedlichen Auswirkungen des Klimawandels auf Frauen auf politischer Ebene zu analysieren,
  2. Die sektorübergreifenden Ansätze Deutschlands zu Klima, Gender und Sicherheit zu untersuchen,
  3. Konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung des ersten mongolischen WPS-Aktionsplans sowie der NDC 3.0 zu entwickeln.

Hierzu werden politische Dokumentenanalysen, Interviews und Fokusgruppendiskussionen durchgeführt, um geschlechtsspezifische Risiken sowie Herausforderungen für Frieden und Sicherheit im Kontext des Klimawandels zu identifizieren.

Bedeutung für die Hanns-Seidel-Stiftung

Die Studie steht in vollem Einklang mit den Zielen der Hanns-Seidel-Stiftung zur Förderung von Rechtsstaatlichkeit, politischer Kohärenz, nachhaltiger Entwicklung und demokratischer Governance. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer politischer Lösungsansätze in der Mongolei, die Klimawandel, Geschlechtergerechtigkeit sowie Frieden und Sicherheit miteinander verbinden.