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Auftaktveranstaltung
NORDOSTASIATISCHER JUGENDKLIMARAT

Junge Stimmen, große Wirkung: In Nordostasien formiert sich eine neue Generation von Klimaakteur/innen. Mit der offiziellen Gründung des Nordostasiatischen Jugendklimarats setzen engagierte junge Menschen aus vier Ländern ein starkes Signal für grenzüberschreitende Zusammenarbeit – für Klimaschutz, Frieden und eine gemeinsame Zukunft.

Am 4. Juni 2025 wurde in Ulaanbaatar der Nordostasiatische Jugendklimarat (NEAYCC) feierlich ins Leben gerufen. Der Rat vereint junge Klimaverantwortliche aus der Mongolei, China, Japan und der Republik Korea und setzt ein starkes Zeichen für die von Jugendlichen geführte regionale Zusammenarbeit in den Bereichen Klima und Frieden.

Die Gründung des NEAYCC stellt den Höhepunkt einer ganzjährigen Zusammenarbeit im Rahmen der UNDPPA-Initiative “Futuring Peace in Northeast Asia” dar. Sie markiert zugleich den Beginn eines neuen Kapitels der jugendgeleiteten Klimadiplomatie in der Region.

Im Rahmen der Gründungsfeier präsentierten die Mitglieder des NEAYCC die Nordostasiatische Jugenderklärung, in der gemeinsame Prioritäten und Zielsetzungen für ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen in Nordostasien festgehalten sind. Der Tag umfasste Grußworte hochrangiger Partnerinstitutionen, darunter:

  • Herr Jaap van Hierden, UN-Resident Coordinator in der Mongolei

  • Frau Chimguundari Navaan-Yunden, Ambassador-at-large und Direktorin des Vorbereitungskomitees für die COP17 UNCCD, Außenministerium der Mongolei

  • Herr Felix Glenk, Länderrepräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in der Mongolei, 

    Herr Glenk betonte in seiner Rede:

Junge Menschen in der Mongolei und der Region haben bereits bewiesen, wie wichtig ihre Stimme für Transparenz, Verantwortung und eine nachhaltige Zukunftspolitik ist – und dass der Jugendrat genau hierfür ein konkretes Instrument bietet.“

Ein zentraler Programmpunkt der Veranstaltung waren zudem Präsentationen nationaler Klimaanliegen sowie strategische Diskussionen zwischen den Ratsmitgliedern.

Im Anschluss nahmen Vertreter des Jugendklimarats am Ulaanbaatar Dialogue teil – einem hochrangigen internationalen Forum, das über 230 Wissenschaftler/innen, Forschende und Regierungsvertreter/innen aus mehr als 40 Ländern zusammenbrachte. Dort stellte der NEAYCC seine Vision und Arbeit vor und brachte die Stimmen der Jugend an den internationalen Verhandlungstisch.

Während des Dialogs diskutierten die Teilnehmenden fünf zentrale Themen: regionale Sicherheitsherausforderungen, Kooperationsmöglichkeiten, den Klimawandel, Energieresilienz und nachhaltige Entwicklung. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven und ihr Fachwissen einzubringen – und machten deutlich, dass sie als ernstzunehmende Akteur/innen im Kampf gegen den Klimawandel verstanden werden wollen.

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