Print logo
Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Forschungsaufsatz
Das System der politischen Stiftungen in Deutschland und ihre Rolle in der internationalen Zusammenarbeit

Ein von der Hanns-Seidel-Stiftung Mongolei verfasster Forschungsbeitrag zum genannten Thema ist in der Fachzeitschrift „Staatsverwaltung“ der Management-Akademie der Mongolei erschienen. Der Artikel zeigt am Beispiel ausgewählter politischer Stiftungen auf, wie deutsche politische Stiftungen sowohl im Inland als auch international zur Förderung der Demokratie und zur Entwicklung internationaler Zusammenarbeit beitragen.

Inhaltlich basiert der Beitrag auf einem Vortrag, den Herr Felix Glenk, Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei, am 12. Februar dieses Jahres für Dozentinnen und Forscher der Management-Akademie der Mongolei gehalten hat.

 

Der Beitrag behandelt die Hintergründe der Entstehung, die rechtlichen Grundlagen, das Finanzierungssystem sowie die internationale Tätigkeit der wichtigsten deutschen politischen Stiftungen.

Die Kernaussage des Beitrags lässt sich in einem zentralen Satz des Vortrags zusammenfassen: „Die deutschen politischen Stiftungen passen sich weiterhin an komplexe politische Rahmenbedingungen an und bleiben dabei ihrem Kernauftrag treu – der demokratischen Bildung, dem politischen Pluralismus und der internationalen Zusammenarbeit.“

Gerade in der heutigen Zeit, in der demokratische Systeme sowohl intern als auch extern unter Druck geraten, bietet das Verständnis der institutionellen Rolle und der sich verändernden Funktionen politischer Stiftungen wertvolle Einblicke für die Verwaltungs- und Governanceforschung.

Politische Stiftungen in Deutschland agieren als rechtlich, organisatorisch, personell und finanziell unabhängige, gemeinnützige Organisationen, die politischen Parteien nahestehen. Ursprünglich in der Nachkriegszeit gegründet, um autoritären Rückfällen vorzubeugen, haben sie ihr Mandat inzwischen auf politische Bildung, Beratung und internationale Zusammenarbeit ausgeweitet.

Ihre internationalen Partnerschaften – insbesondere in Transformationsstaaten – spiegeln einen flexiblen Ansatz zur Förderung der Demokratie wider. Fallstudien aus Südkorea und der Mongolei verdeutlichen ihr Engagement in Bereichen wie Rechtsreform, zivilgesellschaftlicher Beteiligung und institutionellem Dialog. Lesen Sie den Aufsatz, indem Sie auf das Foto klicken.

Das Urheberrecht der Studie liegt bei der Autorin bzw. dem Autor; bitte geben Sie bei Zitaten den Namen entsprechend an.