Hybridschulung
Methoden zur Berechnung von Umweltschäden
Am 27. Januar 2025 haben der Minister für Umwelt und der Justizminister gemeinsam eine überarbeitete und neu bestätigte Methodik zur Berechnung von Umweltschäden verabschiedet. In diesem Zusammenhang organisierte die Hanns-Seidel-Stiftung in Kooperation mit der Generalbehörde für Forensik der Mongolei (ШШЕГ) eine Schulung zum Thema „Methoden und Methodologien zur Berechnung von Umweltschäden“, mit dem Ziel, den Mitarbeitenden der Behörde die überarbeitete Methodik näherzubringen.
Eröffnet wurde die Schulung von Frau Dr. (Ph.D) Davaa.B, Polizeioberst, dem Ersten stellvertretenden Leiter von NFA Mongolia und sowie Herrn Felix Glenk, dem Länderrepräsentant der der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei. In ihren Ansprachen betonten beide die Bedeutung einheitlicher Standards und Methoden zur Bewertung von Umweltschäden für alle Institutionen, die solche Bewertungen in der Mongolei durchführen.
Die Schulung wurde von Vertreterinnen und Vertretern der NRO „Environment Assessment Associacion of Mongolia“ geleitet. Dabei erhielten die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse über die Änderungen zum Thema:
- Die ökologische und ökonomische Bewertung sowie die Schadensberechnung in Bezug auf Boden und den geologischen Untergrund
- Bewertungs- und Berechnungsmethoden für Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere und Wald
Die Schulung wurde im Rahmen der Aktivitätenplanung 2025 des Unterausschusses zur Prävention von Umweltkriminalität, der dem Crime prevention council of Mongolia untergeordnet ist, organisiert. Der Rat feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen.