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Menschenrechtsbildung
"Menschenrechte und Bewusstsein für Jugendgerechtigkeit 2025" erfolgreich umgesetzt

Vom 15. bis 26. Dezember 2025 setzte die Christina Noble Children’s Foundation in Zusammenarbeit mit der Sonderbildungseinrichtung für Jugendstrafvollzug und mit Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung erfolgreich das Programm „Menschenrechte und Bewusstsein für Jugendgerechtigkeit 2025“ um. Zielgruppe waren die im Institut untergebrachten Jugendlichen sowie die Mitarbeitenden, die täglich mit ihnen arbeiten.

Das Programm umfasste acht Sitzungen: vier Workshops für die Kinder, drei Workshops für das Personal und eine kapazitätsbildende Aktivität. Ziel war es, das Wissen über Menschenrechte und Prinzipien der Jugendgerechtigkeit zu stärken, die Bildung, persönliche Entwicklung, positive Einstellung und Zukunftsperspektiven der Jugendlichen zu fördern sowie die fachlichen Kompetenzen, Kommunikationskultur und rechtsbasierte Arbeitsweise des Personals zu verbessern. Insgesamt nahmen 34 Jungen und 25 Mitarbeitende (10 Frauen, 15 Männer) teil. Die Workshops wurden von den professionellen Trainer:innen Erdenegerl Ganbat, Nomin-Erdene Enkhtaivan und Davaakhuu Batsaikhan geleitet.  Insgesamt nahmen 34 Jungen und 25 Mitarbeitende (10 Frauen, 15 Männer) teil. Die Workshops wurden von den professionellen Trainer:innen Erdenegerl Ganbat, Nomin-Erdene Enkhtaivan und Davaakhuu Batsaikhan geleitet.

 

Für die Kinder behandelten die Workshops Themen wie grundlegendes Wissen zu Menschenrechten, gesetzestreues und verantwortungsbewusstes Handeln, psychische Gesundheit und Entscheidungsfindung sowie Selbstkenntnis und Zielsetzung. Diese Inhalte wurden durch interaktive Diskussionen, Rollenspiele und Reflexionsübungen vermittelt. Das Personal erhielt Schulungen zu Kinderrechten, professioneller Ethik, Stressmanagement für Strafverfolgungsbehörden sowie kindzentrierter Kommunikation und Verhalten, unter besonderer Berücksichtigung internationaler Menschenrechtsstandards, nationaler Rechtsvorschriften und traumasensibler, kindzentrierter Ansätze. 

 

Am 15. Dezember 2025 fand die Jahresabschlussveranstaltung „Well-being & Joyful Celebration“ statt. Kinder und Mitarbeitende nahmen gemeinsam an künstlerischen Darbietungen, Preisverleihungen und partizipativen Aktivitäten teil, um positive Beziehungen, Motivation und eine unterstützende Atmosphäre im Institut zu fördern. Beiträge von Davaidasha, Desant, Babar, The ThunderZ, Maberrant, Mop-G und Sänger Enji bereicherten die festliche Stimmung.

Dank des Programms verbesserten die Kinder ihr Wissen über Menschenrechte, persönliche Sicherheit und verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung, während das Personal seine Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf Kinderrechtsstandards, professionelle Ethik und Stressbewältigung vertiefte. Das Programm hatte einen positiven Einfluss auf die Beziehungen zwischen Kindern und Mitarbeitenden, gegenseitigen Respekt und Verständnis und trug wesentlich dazu bei, eine rechtsbasierte, unterstützende und sichere Atmosphäre im Institut zu schaffen.

Im Anschluss an das Programm empfahlen die Teilnehmenden, die Workshops zu Lebenskompetenzen und psychischer Gesundheit für Kinder fortzusetzen, für Mitarbeitende weiterführende Schulungen zu konfliktmindernden Methoden und traumasensiblen Ansätzen anzubieten und regelmäßige Menschenrechtsschulungen auf Institutionsebene einzuführen. Diese Empfehlungen unterstreichen die Notwendigkeit und Möglichkeit, das Programm nachhaltig fortzuführen und auszubauen.