Mit Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung nahm A. Delger als junge Vertreterin aus der Mongolei an der COP30 teil. Sie ist eine der besten Absolventinnen des „Policy Empowerment Program“ des National Environmental Youth Council (NEYC), das ebenfalls mit Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung umgesetzt wird. Die Teilnahme an der COP30 bot ihr die Möglichkeit, internationale Klimaverhandlungen aus nächster Nähe zu verfolgen und die Rolle von Jugendbeteiligung in globalen Entscheidungsprozessen aktiv zu reflektieren.
Die COP30 war von intensiven und teils kontroversen Verhandlungen geprägt, insbesondere im Hinblick auf das GGA. Unterschiedliche Staatengruppen vertraten divergierende Positionen zu Anpassungsindikatoren, Finanzierungsfragen und nationaler Souveränität. Trotz dieser Spannungen wurde der entsprechende Beschluss am Ende der Konferenz angenommen. Darüber hinaus kündigte die Präsidentschaft zwei neue Roadmaps an – eine für den gerechten Übergang weg von fossilen Energieträgern sowie eine weitere zur Beendigung und Umkehr der Entwaldung bis 2030.
In ihrer Abschlusserklärung betonte die mongolische Delegation die menschliche Dimension der Klimaanpassung. Themen wie Gletscherschmelze, Desertifikation, Dürre und Extremwetterereignisse wurden als konkrete Herausforderungen hervorgehoben, die insbesondere Kinder und junge Menschen betreffen. Diese Perspektive unterstrich die Bedeutung von Anpassungsmaßnahmen, die nicht nur technisch, sondern auch sozial gerecht ausgestaltet sind.
Die Teilnahme von A. Delger an der COP30 trug wesentlich dazu bei, ihre fachlichen Kompetenzen, ihr Verständnis internationaler Klimaprozesse sowie ihre Fähigkeit zur politischen Analyse weiter zu stärken. Zugleich stellte diese Erfahrung eine wichtige Vorbereitung auf die 17. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD COP17) dar, die im kommenden Jahr in der Mongolei stattfinden wird.
Mit der gezielten Förderung junger Talente leistet die Hanns-Seidel-Stiftung einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung von Jugendbeteiligung und zur Vorbereitung der nächsten Generation auf globale umwelt- und klimapolitische Herausforderungen.