Vor dem Hintergrund, dass die Mongolei zu den besonders vom Klimawandel betroffenen Ländern zählt und große Teile des Landes von Desertifikation betroffen sind, untersucht die Studie, inwiefern die Interessen und Stimmen von Kindern und Jugendlichen auf der politischen Entscheidungsebene berücksichtigt werden. Zudem analysiert die Forschung Möglichkeiten und Ansatzpunkte zur Stärkung der Jugendbeteiligung durch einen Vergleich mit internationalen Erfahrungen. Dabei wird hervorgehoben, dass Jugendinitiativen im Klimabereich in der Mongolei bislang überwiegend projektbasiert sind und es ihnen an stabilen Organisationsstrukturen, kontinuierlicher Arbeit sowie formellen Kanälen zur politischen Einflussnahme mangelt.