Fortbildung
Innovative Techniken gegen die Umweltkriminalität
Die Weiterbildung zielte darauf ab, die Ermittlungsfähigkeiten der Beamten, die Techniken im Bereich der Umweltkriminalität zu stärken als auch den internationalen Erfahrungsaustausch zu fördern.
Mitgewirkt an der Schulung haben Polizeioberst B. Shinebaatar (Leiter der Ermittlungsabteilung für Ordnungswidrigkeiten der mongolischen Umweltpolizei beim Generalpolizeipräsidium), sowie Polizeimajor Z. Byambanorov (leitender Kriminaltechniker der Abteilung für Kriminaltechnik in der Provinz Zavkhan).
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war das Treffen mit Herrn Gerko Ernst, Frau Jessica Unglaub von der Abteilung für Internationale Zusammenarbeit und Herrn Kriminaloberkommissar Müller von der Abteilung VI des Landeskriminalamtes Bayern. Die Teilnehmer hatten dabei die Gelegenheit Fragen zur Prävention und Bekämpfung von Umweltkriminalität zu stellen.
Außerdem wurden im Rahmen der Schulung innovative Methoden und Technologien zur Identifizierung und Verstärkung von Handabdrücken, DNA-Spuren und Gewebespuren an Tatorten von Umweltverstößen vorgestellt und so praxisnah wie möglich untersucht. Zusätzlich erhielten die Teilnehmer einen guten Einblick in die Arbeitsweise der staatlichen Wasserpolizei, hierbei wurden Proben entnommen, um Verstöße im Bereich der Wasserverschmutzung zu analysieren.
Die Schulung trug maßgeblich dazu bei, die Fähigkeiten der mongolischen Beamten im Bereich der Umweltkriminalität zu erweitern. Der Leiter des BPFI, Herr Dr. Buggisch teilte im Laufe der Fortbildung sein großes Interesse an einer langjährigen Zusammenarbeit mit den mongolischen Partnern mit. Es kann festgehalten werden, dass es zu einer Förderung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen den mongolischen Justizverfolgungsbehörden und ihren internationalen Partnern kommen wird.