Ernennung
Herr Felix Glenk übernimmt die Funktion des Repräsentanten für die Koreanische Halbinsel und die Mongolei
Felix Jonathan Glenk war zuvor von 2021 bis 2025 als Repräsentant der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei tätig, wo er die Kooperationsprogramme der Stiftung in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Justizreform und institutioneller Kapazitätsaufbau leitete.
In dieser Zeit baute die Stiftung ihre Zusammenarbeit mit zahlreichen mongolischen Partnerinstitutionen aus, darunter dem Verfassungsgericht der Mongolei, dem Allgemeinen Justizrat, der Generalstaatsanwaltschaft, dem Ministerium für Justiz und Inneres sowie der Nationaluniversität der Mongolei. Die Programme konzentrierten sich auf die Stärkung der richterlichen Unabhängigkeit, der juristischen Ausbildung sowie der institutionellen Zusammenarbeit mit deutschen Partnern.
Vor seinem Wechsel in die Mongolei arbeitete Herr Glenk von 2014 bis 2021 in Seoul als Projektmanager für Programme der Hanns-Seidel-Stiftung in der Demokratischen Volksrepublik Korea. In dieser Funktion koordinierte er internationale Kooperationsinitiativen in den Bereichen Umweltgovernance, nachhaltige Forstwirtschaft sowie regionaler Dialog in Nordostasien.
Mit seiner neuen Ernennung werden die Aktivitäten der Stiftung in Korea und der Mongolei künftig unter einer gemeinsamen regionalen Struktur koordiniert, wodurch Austausch und Zusammenarbeit zwischen beiden Programmen gestärkt werden sollen. Das Büro in Ulaanbaatar wird seine Arbeit mit dem lokalen Projektteam und den langjährigen mongolischen Partnerinstitutionen fortsetzen.
Die Hanns-Seidel-Stiftung ist seit 1993 in der Mongolei tätig und unterstützt dort die Entwicklung rechtsstaatlicher Institutionen sowie rechtliche Reformprozesse.
Die aktuellen Aktivitäten konzentrieren sich auf die Unterstützung des laufenden Rechtsreformprozesses in der Mongolei. Während die Zusammenarbeit in der Vergangenheit stark auf den Aufbau institutioneller Strukturen ausgerichtet war, legen die Programme heute zunehmend den Schwerpunkt auf das praktische Funktionieren staatlicher Entscheidungs- und Verwaltungsprozesse. Zentrale Themen sind Verwaltungsverfahren, Gesetzgebungsentwürfe und Folgenabschätzung, Evaluierungsmechanismen sowie eine verbesserte Koordination zwischen staatlichen Institutionen.
Weitere Schwerpunktbereiche sind die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie Reformen im Strafjustizsystem, insbesondere in den Bereichen Jugendstrafrecht, Resozialisierung und Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen.
Darüber hinaus unterstützt die Hanns-Seidel-Stiftung weiterhin die juristische Ausbildung und das Engagement junger Menschen durch die Zusammenarbeit mit Institutionen wie der Juristischen Fakultät der Nationaluniversität der Mongolei, der Mongolischen Gesellschaft für die Vereinten Nationen sowie Umweltjugendnetzwerken wie dem Northeast Asia Youth Climate Council und dem National Environmental Youth Council of Mongolia.
Die Stiftung bleibt ihrem langjährigen partnerschaftlichen Engagement in der Mongolei verpflichtet und setzt sich zugleich für eine stärkere regionale Zusammenarbeit zwischen der Mongolei, Korea und weiteren Partnern in Nordostasien ein.
Die neue Struktur soll zudem den Dialog und den Austausch zwischen der Mongolei, Korea und anderen Partnern in Nordostasien weiter stärken, insbesondere in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Governance und Umweltkooperation.