Print logo
Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

öffentliche Veranstaltung
„Greeneration“: Junge Stimmen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

Junge Menschen engagieren sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz. Mit kreativen Ideen und lokalem Einsatz leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft.

Anlässlich des Nationalen Jugendtages organisierte der Nationale Jugendrat für Umwelt (NEYC) das Event „Greeneration“ im RIO-Park in Ulaanbaatar unter dem Motto #Act Local #Think Global.

Während der Veranstaltung vermittelten junge Menschen Wissen über die Ziele für nachhaltige Entwicklung und den Klimawandel auf handlungsorientierte Weise an Interessierte aller Altersgruppen. Beispielsweise wurde gezeigt, wie man aus Dung und alten Jeans Papier herstellen kann oder wie man zuhause Kompost ansetzt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, diese Techniken selbst auszuprobieren.

Zudem nutzten die Jugendlichen das Event, um der Öffentlichkeit ihre Vorschläge und Erfahrungen zur lokalen Lösung globaler Herausforderungen des Klimawandels vorzustellen. Dazu gehörten Ideen wie Investitionen in solarbetriebene Spiegelsysteme, die Bedeutung der Jugendbeteiligung an der Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft oder Erfahrungsberichte über Projekte wie die Überwachung der Luftreinheitspolitik sowie die Herstellung von Luftfiltern aus Schafwolle.

Seit 2023 arbeitet die Hanns-Seidel-Stiftung in Kooperation mit der UNA Mongolia daran, Umweltrecht, Umweltbewusstsein und Bildung für nachhaltige Entwicklung unter Kindern und Jugendlichen zu fördern. 

Ein Beispiel dafür ist das „Policy Empowerment Programm - 2025" , das auf Initiative der UNA Mongolia in Zusammenarbeit mit der Hanns‑Seidel‑Stiftung und dem Juristenverband der Mongolei erfolgreich umgesetzt wurde. Es richtete sich an die Mitglieder des Nationalen Umweltrates und verfolgte drei zentrale Ziele:

  1. Erstens vermittelte es den Teilnehmenden durch Fachleute aus dem Umwelt- und Umweltrechtsbereich fundierte Kenntnisse über nationale und internationale Gesetzesrahmen zum Umwelt‑ und Klimaschutz.
  2. Zweitens gaben die Teilnehmenden dieses Wissen an Gymnasiasten weiter und sensibilisierten sie für deren umweltrelevante Anliegen und Bedürfnisse.
  3. Formulierung eines Empfehlungsschreibens an die Entscheidungsträger bezüglich der Novellierung des Umweltrechts, in das die oben genannten Anliegen der Schüler einfließen sollten.

Mit dieser Strategie unterstützte das Programm sowohl die politische Kompetenz junger Menschen als auch den intergenerationalen Dialog bei Umweltgesetzgebungsprozessen.”

In Anbetracht der weltweiten Umweltprobleme betonte der Vorsitzende der Stiftung, wie wichtig es sei, dass sich junge Menschen auf lokaler und internationaler Ebene zusammenschließen und gemeinsam für Demokratie, Frieden und Entwicklung einsetzen.

Der Nationale Jugendrat für Umwelt wurde im Oktober 2024 offiziell mit 40 Mitgliedern auf Initiative der UNA Mongoliaь mit dem Ziel gegründet, junge Menschen im Bereich Umwelt- und Klimafragen zu stärken und ihre Stimmen durch die Teilnahme an den Konferenzen der UN-Umweltübereinkommen auf internationaler politischer Ebene hörbar zu machen. Seit seiner Gründung hat der Rat bereits mehrere Initiativen umgesetzt, darunter das Nationale Forum zur Beteiligung der Jugend im Kampf gegen die Wüstenbildung, die Schulung und Diskussionsreihe „Klimawandel – Die Stimme der Gesellschaft“ sowie ein Online-Mentoringprogramm.