Print logo
Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Bayerische Staatsanwältinnen in der Mongolei
Expertise im Kampf gegen Geldwäsche und Umweltkriminalität

Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung arbeiteten Frau Hildegard Bäumler-Hösl, Leitende Oberstaatsanwältin und Leiterin der Zentral- und Koordinierungsstelle Vermögensabschöpfung Bayern (ZKV) bei der Generalstaatsanwaltschaft München, sowie Frau Tanja Wagner, Staatsanwältin im Bayerischen Staatsministerium der Justiz, Abteilung für Juristenausbildung und -prüfung, eine Woche in der Mongolei.

Die Staatsanwältinnen führten auf Anfrage Fachgespräche mit mehreren Justizbehörden der Mongolei zu aktuellen Herausforderungen, darunter die Generalstaatsanwaltschaft und Bezirksstaatsanwaltschaft Sukhbaatar, der Oberste Gerichtshof, der Oberste Gerichtsrat, der Mongolische Juristenverband, das Ministerium für Justiz und Inneres sowie die Umweltpolizei.

Darüber hinaus leiteten sie praxisnahe Schulungen für Mitglieder des Mongolischen Juristenverbandes zum Thema Umweltstrafrecht sowie für Staatsanwälte zu den Themen „Korruption und Geldwäsche: Deutschlands Erfahrungen in der Vermögensabschöpfung“ und „Herausforderungen bei der Überprüfung von Straftaten“.

Im Rahmen ihres Einsatzes nahmen die bayerischen Expertinnen an der internationalen Konferenz „Strafverfahren bei Geldwäsche: Herausforderungen und Lösungsansätze“ teil, auf der sie über „Erfahrungen und Praktiken verschiedener Länder bei der strafrechtlichen Verfolgung von Geldwäsche“ referierten.

Fotogallerie