Bereits im April 2024 wurde eine Redaktionsbesprechung zum Thema „Kann die berufliche Tätigkeit des Journalisten gesetzlich verboten werden?“ durchgeführt. Unter diesem Leitgedanken wurde eine Rundtischdiskussion organisiert, die das Ziel verfolgte, die Stärken und Schwächen sowie die Herausforderungen und Chancen der aktuellen Zusammenarbeit zwischen Medien und Justiz zu beleuchten. Zukünftig sind schrittweise Maßnahmen geplant, um die Rolle der Medien bei der Überwachung und Berichterstattung über das Justizverständnis sowie die Offenheit, Transparenz und Rechenschaftspflicht der Gerichte zu stärken.
Im Rahmen der aktuellen Sitzung hielt Prof. Dr. D. Dagiimaa, Lehrstuhlinhaberin für Journalismus und Medientechnologie an der Universität für Geisteswissenschaften, einen Vortrag zum Thema „Regeln der Medien in der Governance“. Frau G. Ariunbolor, Diplomjuristin, Forscherin und Geschäftsführerin der Anwaltskanzlei „Human Rights“, referierte zum Thema „Gerichtsverfahren und Medien“.
Zum Abschluss des Treffens diskutierten die Teilnehmer erneut das Hauptthema „Ist die Rolle des Journalismus in der Regierung nur überwachend?“ und tauschten Meinungen über die Einflüsse der Medien auf die Regierungsführung aus, insbesondere hinsichtlich der rechtlichen Bildung und der Meinungsbildung der Öffentlichkeit.