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Programm-Eröffnung
Eröffnung des Programms „Schule der Erde“: Aktive Schüler wollen ihre Stimmen und Lösungen zur UNCCD COP17 bringen

Ulaanbaatar. Am vergangenen Samstag, dem 16. Mai 2026, wurde die Eröffnungsveranstaltung des Programms „Schule der Erde“ (Ekh Delkhiin Surguuli), das von der Hanns-Seidel-Stiftung finanziert wird, erfolgreich organisiert.

Dieses Programm zeichnet sich dadurch aus, dass es mit dem historischen Ereignis zusammenfällt, dass die Mongolei im August 2026 die Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD COP17) ausrichtet, und zielt darauf ab, die Umweltbildung und die aktive Teilnahme von Schülern an allgemeinbildenden Schulen zu fördern.

Ziel und Bedeutung des Programms

Der Kern des Programms besteht darin, Schülern ein Verständnis für den globalen Klimawandel, Wüstenbildung, Landdegradierung sowie Umweltgesetze und -rechte zu vermitteln. Das Programm bietet den Schülern die Möglichkeit, nicht nur theoretisches Wissen von ihren Lehrern zu erhalten, sondern auch die Umweltprobleme in ihrem eigenen Lebensumfeld selbstständig zu identifizieren, Mikroprojekte zu deren Lösung zu entwickeln und umzusetzen und so einen realen Beitrag zur Problemlösung zu leisten.

Umfang und Ziele

Insgesamt nehmen 14 Schulen an dem Programm teil und werden ihre Projekte in folgender Form umsetzen:

  • 12 Präsenzschulen: Schüler entwickeln und finanzieren innovative Projekte zur Lösung akuter Probleme in den Bereichen Klimawandel, Wüstenbildung, Landdegradierung und Umweltrecht in ihrer Umgebung.
  • 2 Online-Schulen: Schüler entwickeln und realisieren auf ihre Region zugeschnittene Mikroprojekte und tragen so zum Schutz ihrer lokalen Umwelt bei.

Chance auf weltweite Anerkennung über die UN-COP17-Plattform [1]

Das aus den Projekten der Schüler ausgewählte „Beste Projekt“ wird mit dem exklusiven Recht ausgezeichnet, sich internationalen Delegierten im Pavillon der UN-Vereinigung während der UN-Konferenz zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD COP17) im August dieses Jahres zu präsentieren. Dies ist eine seltene Gelegenheit für die Kinder und Jugendlichen, die die Zukunft der Mongolei sind, ihre Stimmen auf einer globalen Bühne Gehör zu verschaffen und ihre Lösungen zu teilen.

Die Hanns-Seidel-Stiftung finanziert Initiativen zur Steigerung der Jugendbeteiligung an nachhaltiger Entwicklung und Umweltschutz und arbeitet im Rahmen des Programms „Schule der Erde“ zusammen, um aktive Bürger im Kampf gegen den Klimawandel auszubilden.