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Wissenschaftliche Konferenz
Studierende diskutierten innovative Ansätze zum Umweltschutz

Am 6. November 2025 wurde die jährlich stattfindende nationale studentische wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Beteiligung von Studierenden an Aktivitäten zur Gewährleistung der Umweltsicherheit“ erfolgreich organisiert.

Die Veranstaltung wurde vom Polizeischule der Universität für Innere Angelegenheiten der Mongolei in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei durchgeführt.

 Eröffnung und Begrüßungsreden

Die Konferenz wurde durch Herrn Felix Glenk, den Repräsentanten der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei, und Prof. Dr. N. Badraa, Professor am Lehrstuhl für Strafprozessrecht der Polizeischule und Oberst der Polizei, eröffnet. Beide wünschten den Studierenden und Forschenden viel Erfolg.

Als Moderator fungierte Assoc. Prof. Dr. N. Sainbayar, Dozent am Lehrstuhl für Strafprozessrecht der Polizeischule.

Teilnehmende und Themen der Präsentationen

Zur Konferenz wurden 65 wissenschaftliche Arbeiten aus verschiedenen mongolischen Universitäten eingereicht.
Nach einer Vorauswahl durch die Jury wurden acht herausragende Beiträge zur Präsentation und Diskussion zugelassen.

Die vorgestellten Themen deckten ein breites Spektrum ab – von Umweltschutz und Rechtsdurchsetzung bis hin zu künstlicher Intelligenz und technologischen Innovationen.
Unter anderem wurden folgende Themen präsentiert:

  • „Verbesserung der Strafzumessung bei Umweltstraftaten aus der Perspektive des Konzepts der restaurativen Gerechtigkeit“ — S. Akhsholpan, B. Oyuntuya (Nationale Universität der Mongolei)
  • „Eine Studie über das Verantwortungsbewusstsein und das tatsächliche Verhalten von Studierenden im Bereich des Umweltschutzes“ — B. Oyukhai, T. Ulziibayasgalan (Universität für Innere Angelegenheiten der Mongolei)
  • „Möglichkeiten und Auswirkungen der enzymatischen Wiederverwertung von PET-Abfällen in der Mongolei“ — Ts. Munkhsarnai
  • „Internationale Erfahrungen mit KI-basiertem Abfallmanagement und deren Umsetzungsmöglichkeiten in der Mongolei“ — Ts. Tserenbat (IZIS)
  • „Die aktuelle Situation der Wilderei und Möglichkeiten zur Erkennung von Wildfleisch durch technologische Fortschritte“ — B. Amin-Erdene, Ch. Emujin (UIAM)
  • „Die Nutzung digitaler Beweismittel bei Umweltstraftaten und die Gewährleistung ihrer rechtlichen Zulässigkeit“ — E. Munkhjin, Ts. Nomin-Erdene (NUM)
  • „Der Einsatz von KI- und datenbasierten Systemen im Umweltmonitoring“ — Ts. Orgilbayar (Polizeischule)
  • „Vereinbarkeit und Widersprüche der mongolischen Gesetzgebung mit internationalen Abkommen zum Schutz wandernder Tierarten“ — B. Otgontuya (UIAM)

 Auszeichnung der besten Präsentationen

Am Ende der Konferenz bewertete die Jury die Beiträge nach wissenschaftlicher Qualität, praktischer Relevanz und Präsentationsfähigkeit und zeichnete die drei besten Arbeiten aus:

1. Platz

„Die aktuelle Situation der Wilderei und Möglichkeiten zur Erkennung von Wildfleisch durch technologische Fortschritte“ — B. Amin-Erdene, Ch. Emujin (Universität für Innere Angelegenheiten der Mongolei)

2. Platz

„Verbesserung der Strafzumessung bei Umweltstraftaten aus der Perspektive des Konzepts der restaurativen Gerechtigkeit“ — S. Akhsholpan, B. Oyuntuya (Nationale Universität der Mongolei)

3. Platz

„Die Nutzung digitaler Beweismittel bei Umweltstraftaten und die Gewährleistung ihrer rechtlichen Zulässigkeit“ — E. Munkhjin, Ts. Nomin-Erdene (Nationale Universität der Mongolei)

Die Gewinner erhielten Urkunden und Geldpreise. Alle vorgestellten Arbeiten spiegelten das hohe wissenschaftliche Niveau, die kreative Denkweise und die praxisorientierte Forschungskompetenz der Studierenden wider.

Die Konferenz diente somit als wichtige Bühne für junge Forschende, ihre Kenntnisse im Umweltrecht zu vertiefen, wissenschaftliche Methoden zu entwickeln und innovative Ideen zur Förderung der Umweltsicherheit vorzustellen.