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Interdisziplinäre Diskussion
Prävention und Bekämpfung der Umweltkriminalitäten in staatlich geschützten Gebieten

Am 25. März 2022 organisierten der dem Justiz- und Innenministerium untergeodnete Unterausschuss für Umweltkriminalprävention in Zusammenarbeit mit der Bürgervertreterversammlung der Selenge Provinz und der Hanns-Seidel-Stiftung eine interdisziplinäre Diskussionsveranstaltung zum o.g. Thema im Selenge Aimag.

Herr Felix Glenk, der Repräsentant des Büros der Hanns-Seidel-Stiftung in der Mongolei und Unterstützer der Veranstaltung, äusserte bei seiner Eröffnungsrede , die weiteren Aktionen zur Bekämpfung und Prävention von Umweltkriminalität in der Mongolei zu unterstützen und mit den relevanten Behörden und Organisationen zusammenzuarbeiten.

Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, Umweltkriminaltät in den Grenzgebieten und Sonderschutzgebieten besser in den Griff zu bekommen, die Zusammenarbeit der dafür zuständigen relevanten Behörden zu stärken und Fachkentnisse und Fähigkeiten der entsprechenden Beamten zu verbessern.

Während der Veranstaltung wurden über den aktuellen Stand und die Herausforderungen der Gesetzesverstösse in Bezug auf die Ernte von Waldnebenprodukten und weitere Massnahmen dagegen diskutiert. Am Ende der Diskussion wurde eine gemeinsame Empfehlung zur Bekämpfung der Umweltkriminalität ausgearbeitet und vorgestellt. Die Empfehlung wird später den Entscheidungsträgern vorgelegt.

An der Veranstaltung in der Selenge Provinz nahmen über 120 Vertreter des im Ministerium angesiedelten Unterausschusses für Umweltkriminalitätsprävention, General Intelligence Department, der Allgemeinen Abteilung der Grenzkontrolle, dem Büro für Notfallmanagement, der Umweltpolizei beim Polizeipräsidium, der Verwaltung der lokalen Schutzgebiete in der Khentii Provinz, aus der Abgeordnetensitzung der Selenge und Khentii Provinz und Vertreter aus andern zuständigen Behörden teil.