Print logo
Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Jugendbeteiligung
Das Projekt „Jugendliche: Umwelt und Recht“ wurde im vierten Jahr erfolgreich abgeschlossen

Die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt das vom Umweltbildungszentrum der Nationaluniversität der Mongolei (NUM) umgesetzte Projekt „Jugendliche: Umwelt und Recht“ seit dem Jahr 2022. Im Jahr 2025 wurde das Projekt bereits zum vierten Mal in Folge erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen. Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen grundlegende Kenntnisse über Umweltfragen und rechtliche Zusammenhänge zu vermitteln und sie zu verantwortungsbewussten, umweltfreundlichen Bürgerinnen und Bürgern zu entwickeln.

In den vergangenen vier Jahren wurden mehr als 14.000 Kinder und Jugendliche aus Schulen in abgelegenen Stadtteilen der Distrikte Chingeltei, Bayanzurkh und Songinokhairkhan in Ulaanbaatar kostenlos in das Projekt einbezogen. Die Teilnehmenden erhielten praxisnah und anschaulich aufbereitete Kenntnisse zum Umweltschutz sowie zu relevanten rechtlichen Grundlagen – ein greifbares Ergebnis der erfolgreichen Projektarbeit.

Im Rahmen des diesjährigen Projekts „Jugendliche: Umwelt und Recht – 4“ nahmen 1.520 Schülerinnen und Schüler aus allgemeinbildenden Schulen der Distrikte Bayanzurkh, Sukhbaatar und Bayangol teil. Die erfolgreiche Umsetzung wurde durch die Unterstützung und Zusammenarbeit der jeweiligen Bürgervertretungen (ITK) der beteiligten Distrikte ermöglicht.

Die Schulungen vermittelten Umwelt- und Rechtskenntnisse nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern setzten auf praxisorientierte Methoden, Diskussionen und aktive Beteiligung der Jugendlichen. Dadurch wurde das Interesse der Teilnehmenden gestärkt und das Bewusstsein dafür geschärft, dass Umweltschutz untrennbar mit bürgerlicher Verantwortung und rechtlichem Bewusstsein verbunden ist.

Die Hanns-Seidel-Stiftung, die das Projekt bereits im vierten Jahr konsequent unterstützt, engagiert sich in der Mongolei seit vielen Jahren mit einer langfristigen Strategie für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit sowie für die Förderung der zivilgesellschaftlichen und umweltbezogenen Bildung. Ihre kontinuierliche Unterstützung bildet eine zentrale Grundlage dafür, dass das Projekt tausende Jugendliche erreichen konnte.

Ein besonderer Dank gilt zudem dem Umweltbildungszentrum der Nationaluniversität der Mongolei, das das Projekt mit hoher fachlicher Kompetenz organisiert und erfolgreich umgesetzt hat. Das Engagement, die Erfahrung und der Einsatz des Teams haben maßgeblich zur Qualität und Wirksamkeit des Projekts beigetragen.

Aufbauend auf den erzielten Erfolgen ist geplant, das Projekt auch im Jahr 2026 als feste Tradition fortzuführen und künftig noch mehr Kinder und Jugendliche in einem erweiterten Rahmen zu erreichen.