Dikussion
Stärkung der Beteiligung junger Menschen an der Politikgestaltung
Im Rahmen des oben genannten Programms, das auf Initiative der UNA Mongolia umgesetzt wird, hielte Dr. Robbie Francis Watene, Disabled Research Lead at Donald Beasly Institute / Director of The Lucy Foundation / Global Heumann Research Fellow at WID, einen Vortrag zum Thema „Intersectionality in Policy Design and Implementation“. Herr Lkhagvabayar Renchinpurev, Facilitator des Unterausschusses für Umweltrecht des mongoplischen Juristenverbands, referierte zum Thema „Specially Protected Areas and the 30 by 30 Goal“. Die Diskussionen wurden am Vormittag online und am Abend im Hybridform durchgeführt.
In ihrer Rede betonte Dr. Robbie Francis Watene, dass „jede Gruppe ihre eigenen Besonderheiten aufweist und Menschen mit Behinderungen mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sind, wie etwa ungleichem Zugang zu Informationen und eingeschränkter Reaktionsfähigkeit in Risikosituationen. Daher ist es entscheidend, dass politische Entscheidungsträger bei Gesetzesänderungen die Barrierefreiheit berücksichtigen.“ „Es ist unerlässlich, den Vertretern von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zuzuhören, Vertrauen aufzubauen und Möglichkeiten für eine verstärkte Beteiligung zu schaffen.“
Herr Lkhagvabayar erklärte in seinem Vortrag, dass derzeit an einer Überarbeitung des Gesetzes über besonders geschützte Gebiete gearbeitet werde. Dies stehe im Einklang mit dem ambitionierten Ziel der Mongolei, bis 2030 30 % der Landesfläche unter besonderen Schutz zu stellen. Das überarbeitete Gesetz werde eine neue Kategorie „Gebiete mit erneuerbaren natürlichen Ressourcen“ einführen. Darüber hinaus fehle es an Möglichkeiten, die zentralisierten Einnahmen aus den Eintrittsgebühren für besonders geschützte Gebiete effektiv zu reinvestieren und umzuverteilen. Es werde daher betont, dass auf eine ordnungsgemäße Verwaltung dieser Einnahmen geachtet werden müsse.
Außerdem wurde vorgeschlagen, dass die Meinungen sowohl der Bürger als auch der lokalen Regierungen in das Gesetz aufgenommen werden sollten.
Herr Lkhagvabayar lud die Mitglieder des Jugendumweltrates ein, ihre Vorschläge in den überarbeiteten Gesetzesentwurf einzubringen.
