Seminar
Besuch der LMU München in der Mongolei – Bildung für Nachhaltigkeit
Professor Ralf Ludwig vom Institut für Geographie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München), die Koordinatorin des EL Mundo-Bildungsprogramms für nachhaltige Entwicklung, Dr. Katrin Geneuss, sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter Lukas Lehnert und Luisa Horstmann besuchten auf Einladung des Umweltbildungszentrums (UBZ) der NUM vom 13. bis 25. Mai 2024 die Mongolei.
Während ihres Besuchs tauschten die Gäste nicht nur Erfahrungen der LMU aus, sondern boten auch Beratung und führten Gespräche hinsichtlich des Aufbaus des Bildungszentrums für nachhaltige Entwicklung beim UBZ der NUM. Zusätzlich organisierten die Experten verschiedene Fortbildungen für die Mitarbeiter des UBZ sowie für Bildungseinrichtungen und Projektorganisationen, die im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung tätig sind. Zu den Fortbildungen gehörten:
- Bildung für nachhaltige Entwicklung auf der universitären Ebene
- Eine interessante Exkursion von einem neugierigen Eichhörnchen
- Didaktik für nachhaltige Entwicklung: für Kinder und die Öffentlichkeit
- Didaktik für nachhaltige Entwicklung: für Lehrer und Erzieher
- Bildungsprogramme für Kinder im Wald und im Feld
Die Teilnehmer waren das Department of Biology der NUM, das Department of Lifelong Education and Distance Learning der Pädagogischen Universität, das Department of Geography, das Khan Khentii State Special Protected Area (SPA), der Hustain Nationalpark, Human-Centered Nature, die Naturschutz-NGO, die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie die Hanns-Seidel-Stiftung Mongolei.
Das Umweltbildungszentrum strebt an, ein nationales Bildungszentrum für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) in der Mongolei zu werden. Der Besuch ermöglichte es den Parteien, Kontakte zu knüpfen, potenzielle Forschungsfelder im Bereich BNE zu erkunden und sich über Themen wie Klimawandel, Umweltrecht, Biodiversität und Management besonderer Schutzgebiete auszutauschen. Darüber hinaus wurden Gespräche und Empfehlungen zur Zusammenarbeit bei der Einrichtung des Aus- und Forschungscamps für BNE in Zusammenarbeit mit dem UBZ und der Khan Khentii Schutzgebietsverwaltung geführt. Dabei stellten die Fortbildung der Personalkapazitäten, Exkursionsroute, sowie die Finanzmechanismen wichtige Eckpunkte dar.