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Workshop
Bar-headed Goose

Am 20. Juli 2024 veranstaltete die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt und Tourismus und dem Wildlife Science Conservation Center der Mongolei (WSCC) einen hybrid-Workshop über die Streifengans.

Mit einer Begrüßungsrede vom Dr. Bernhard Seliger (Vertreter des HSF-Koreas) und vom Herrn B. Nurgulan (Vorsitzender der Abteilung für Lebensmittel und Landwirtschaft der Provinz Bayan-Ulgii) wurde die Veranstaltung eröffnet. Experten aus China, Indien, Kirgisistan, Russland und der Mongolei wurden dazu herzlichst eingeladen, ihre Expertise und Erfahrungen im Zusammenhang mit der Verfolgung der Streifengänse mitzuteilen.

Das Ziel des Workshops war es die Zusammenarbeit zwischen Regierungsbehörden, Forschern und Naturschützern in den einzelnen Central Asian Flyway (CAF)-Ländern zu fördern.

Das CAF umfasst mehrere wichtige Migrationsrouten von Wasservögeln. Zu den ikonischsten Wasservogelarten zählt die Streifengans, die ihre Brutzeit in Zentralasien und ihre Überwinterungszeit in Südasien und Indien verbringen. Aufgrund des Klimawandels und der Degradierung von Lebensräumen, Rast- und Nahrungsgebieten ist in den letzten zwei Jahrzehnten eine rückläufige Population der Streifengänse zu beobachten.

Aus diesem Grund bekräftig die Hanns-Seidel-Stiftung Forschungsarbeiten zur Untersuchung der Wanderrouten der Vögel und zielt außerdem darauf ab, Vernetzungs- und Naturschutzaktivitäten in den CAF-Ländern unter dem Dach des Think Global Sustainability Network zu unterstützen.

Am 22. Juli 2024 nahmen Experten an der von der WSCC geleiteten Bar-heades goose Verfolgungsforschung in den Khongor-Ulun-Seen, Mongolei teil. Das Team konnte erfolgreich 20 Streifengänse einfangen und zehn von ihnen mit einem Satellitensender ausstatten. Somit konnten die Forscher, die Bewegungsökologie der Zugvögel nachvollziehen und ihre Biosphäre näher bewerten.

Im Laufe der Veranstaltung wurden folgende Maßnahmen getroffen, um die Bar-headed Goose und ihre Lebensräume entlang des CAFs zu erhalten.

Präventionsmaßnahmen wären:

  • Bestimmung der Schlüsselarten – z.B. Streifengans oder Jungfernkranich
  • Aufbau eines Netzwerks, um Ideen auszutauschen und gemeinsam Strategien zum Schutz der Wasservogelarten zu entwickeln
  • Verbesserung von Naturschutzpraktiken
  • Enge Zusammenarbeit und Wissensaustausch mit Regierungen und NGOs in den CAF-Ländern

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