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Konferenz
Vorbereitungstreffen des Jugendklimarates Nordostasien

Am 5. Juni fand die Vorbereitung zur Gründung des nordostasiatischen Youth Climate Council statt. Hochrangige Vertreter betonten die Bedeutung der Jugendbeteiligung an globalen Entscheidungsprozessen. Die jungen Teilnehmer stellten inspirierende Umweltprojekte vor und diskutierten Lösungsansätze für die Gründung eines "Youth Climate Council".

v.l.n.r. Felix Glenk, Matilda Dimovska, Sonja Bachmann, Tapan Mishra und Mandkhai Batsuren

v.l.n.r. Felix Glenk, Matilda Dimovska, Sonja Bachmann, Tapan Mishra und Mandkhai Batsuren

Am 5. Juni fand die Vorbereitung statt, für die Gründung eines Nordostasiatischen „Youth Climate Council“. Mandkhai Batsuren, Generaldirektor der Abteilung für multilaterale Zusammenarbeit im mongolischen Außenministerium, Sonja Bachmann, Teamleiterin für Nordostasien und den Pazifikraum in der UN-Abteilung für politische und friedensschaffende Angelegenheiten, Tapan Mishra, der residierende Koordinator der UN in der Mongolei, sowie Matilda Dimovska, die Vertreterin des UN-Entwicklungsprogramms, hielten einleitende Reden. Sie betonten dabei die Bedeutung der aktiven Beteiligung junger Menschen an globalen Entscheidungsprozessen und sprachen sich nachdrücklich für die Unterstützung des Projekts aus, um sicherzustellen, dass die Jugend aus Japan, Südkorea, China und der Mongolei mehr Einfluss auf das Weltgeschehen nehmen kann.

Anschließend stellten die jungen Teilnehmer ihre Organisationen und deren vielfältige, inspirierende Projekte vor, die alle einen Schwerpunkt auf den Umweltschutz legen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind hochmotiviert und engagiert, positive Veränderungen für die Zukunft unseres Planeten zu bewirken.

Daraufhin präsentierte Ijun Kim von der Abteilung für politische und friedensschaffende Angelegenheiten der Vereinten Nationen und Mitglied der Beratenden Jugendgruppe zum Klimawandel ihre Präsentation zu den Auswirkungen des Klimawandels und dem Engagement der Jugend im pazifischen Raum und in Nordostasien vor. Sie hob besonders hervor, dass pazifische Staaten wie Samoa und Vanuatu am stärksten unter der Klimakrise leiden.

Kurz vor der Mittagspause wurde eine Aktivität durchgeführt, um den Teilnehmern eine kurze Atempause zu gönnen - das sogenannte "Polak-Spiel". Dabei handelt es sich um eine interaktive Übung, bei der die Teilnehmer ihre Zustimmung oder Ablehnung zu verschiedenen Aussagen durch ihre Positionierung entlang einer imaginären Linie im Raum verdeutlichen. Eine Seite der Linie symbolisiert vollständige Zustimmung, während die andere für vollständige Ablehnung steht, und die Teilnehmer positionieren sich entsprechend ihrer Meinung irgendwo dazwischen. Während dieses Spiels wurden Fragen zur Klimakrise gestellt, und die Teilnehmer mussten ihre Meinung durch ihre Platzierung im Raum darstellen.

Im Anschluss wurden das Dokument zur Einrichtung des Klimarats sowie die Jugenderklärung finalisiert, basierend auf den Ergebnissen virtueller Konsultationen. Abschließend wurde das Übersichtsdokument für den Klimarat und die Jugenderklärung erstellt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erörterten anspruchsvolle Fragen und bemühten sich darum, Lösungsansätze für komplexe und kritische Probleme zu erarbeiten.

Dr. Tserendulam Shagdarsuren, Generaldirektor der Abteilung für Klimawandel im Ministerium für Umwelt und Tourismus der Mongolei, Felix Glenk, Leiter des Büros der Hanns Seidel Stiftung, sowie Ijun Kim von der Abteilung für politische und friedensschaffende Angelegenheiten der Vereinten Nationen und Mitglied der Beratenden Jugendgruppe zum Klimawandel, bedankten sich am Ende der Diskussionen bei den Teilnehmern und Teilnehmerinnen sowie den beteiligten Organisationen und verabschiedeten sich.

Die Ergebnisse dieser vorbereitenden Konferenz wurden am 6. Juni im Rahmen der Ulaanbaatar-Dialoge vorgestellt. Dieser integrative Prozess bringt die Stimmen von Regierungsvertretern, Wissenschaftlern und der Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen und gegenseitiges Verständnis sowie Vertrauen zwischen den Parteien Nordostasiens aufzubauen.